In Kolkwitz - westlich von Cottbus gelegen - befindet sich ein Schutzbauwerk der ehemaligen NVA.
Das Schutzbauwerk wurde ab 1967 als Gefechtsstand der 1. Luftverteidigungsdivision (1. LVD) der
Luftstreitkräfte / Luftverteidigung (LSK/LV) genutzt. Die 1. LVD sicherte damals den südlichen
Luftraum der DDR.

Historie

Die 1. Luftverteidigungsdivision entstand auf der Grundlage bestehender Einheiten des 1. Aeroklubs
der kasernierten Volkspolizei.
Es wurden folgende Bezeichnungen verwendet:

Der Stab der 1. LVD befand sich auf dem Flugplatz in Cottbus.

Informationen zum Bauwerk der 1. LVD

Bauzeit 1965 bis 1967
Länge 42,50 m (Hauptbauwerk)
Breite 18,00 m (Hauptbauwerk)
Tiefe 3 (drei) Untergeschosse / -9,97 m (OKG)
Inbetriebnahme 1. Gefechtsstand am 07.07.1967

 

 

 

 

Information zu dem Kommandeuren

1. Kdr.
OSL Kühnrich
1968 - 1970
OSL Siebert
1970 - 1986
OSL Richter
1986 - 1990
Mj. Bischoff
Letzer Kdr.
OSL Jakob

 

 

 


Information zur Arbeitsweise

Das Schutzbauwerk wurde nicht von der Wartungseinheit in Funktion gehalten, sondern war
täglich im Diensthabenen System (DHS).
In der normalen Arbeitsweise wurde das Schutzwerk mit Allem (außer Wasser) von Außen versorgt.
In der autonomen Arbeitsweise wurde das Schutzwerk mittels eigener Vorräte versorgt.

Informationen zu den Aufgaben des GS-31

Die Hauptaufgaben waren die Luftaufklärung und -überwachung:

Informationen zur Zusammenwirkung

Die 1. LVD wirkte mit folgenden Organisationen zusammen:

Die bearbeitete Luftlage wurde an den zentralen Gefechtsstand der LSK / LV in Fürstenwalde weiter
geleitet. Die 1. LVD war des Weiteren mit der Führung der folgenden eigenen Truppenteile beauftragt:

Zur Überwachung der internationalen Luftstrasse A4 arbeitete die 1. LVD mit der Interflug zusammen.